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Tag des Baumes – Mein-Lokalmarkt steht für Nachhaltigkeit

Maxi und Alex · Samstag, 25. April 2020

Heute feiern wir den Tag des Baumes. Seit den 50er Jahren wird diese Tradition bereits gepflegt und von vielen Organisationen und Naturschützern geehrt. Um den Wert des Baumes für uns Menschen und unsere Umwelt zu verdeutlichen, werden seit einigen Jahren vermehrt Bäume an diesem Tag gepflanzt.
Daher haben auch wir uns dafür entschieden etwas Gutes für die Umwelt zu tun und einen Apfelbaum gepflanzt.

Auch im Rest von Thüringen wird viel Wert auf eine nachhaltige Forstwirtschaft gelegt. Denn das Thema Nachhaltigkeit ist natürlich nicht neu.
Der Begriff wurde im Forst bereits vor über 300 Jahren geprägt, als die Nutzung der Wälder überhandnahm. Seitdem wird nur so viel Holz genutzt, wie auch wieder nachwachsen kann.

Doch wie kann ich als Endverbraucher meinen Beitrag zu einer nachhaltigen Forstnutzung leisten?

Holz wird u.a. für die Herstellung von Verpackung genutzt, wie z. B. Kartons, Schachteln und Papierumschläge. Zahlreiche Lebensmittel sind in solch einer Verpackung untergebracht.
Seit über 20 Jahren gibt es verschiedene Systeme und Organisationen, die sich für einen ressourcenschonenden Einsatz stark machen. Sicherlich ist der ein oder andere beim Einkaufen schon einmal über die Begriffe FSC und PEFC gestolpert.
Die Siegel befinden sich meist auf Holz- oder Papierverpackungen.

Beide Organisationen kontrollieren eine umweltfreundliche und nachhaltige Waldbewirtschaftung. Dabei wird viel Wert auf den Lebensraum für Pflanzen und Tiere und den Erhalt von Böden und Gewässern gelegt.
Die FSC (Forest Stewardship Council) Zertifizierung bezieht sich auf die Quelle des Rohstoffes an sich und unterteilt sich zusätzlich in drei Kennzeichnungen.
Die PEFC Zertifizierung dagegen kontrolliert die komplette Produktherstellung - vom Rohstoff bis hin zum fertigen Produkt.

Um unsere Bäume noch mehr zu schützen und zu entlasten, wird derzeit kräftig am Markt experimentiert und geforscht, um zusätzlich andere Rohstoffe zur Herstellung von Verpackungsmaterialien zu gewinnen, die ebenso nachhaltig wie ressourcenschonend sind.
Mittlerweile gibt es Hersteller, die zur Produktion von Kartons Graspapier einsetzen, da dies ein schnellwachsender Rohstoff ist, bei dem chemische Prozesse während der Herstellung nicht mehr notwendig sind.

Auch unsere Händler legen viel Wert auf eine nachhaltige und umweltbewusste Verpackung. So nutzt die Landfleischerei Lindig bereits seit einiger Zeit eine Transportbox für ihre Lebensmittel, deren Isolierung im Innenraum aus Strohfasern besteht, die für eine optimale Regulierung der Luftfeuchtigkeit sorgen und sogar biologisch abbaubar sind.

Dass alternative Verpackungen in unserem Landkreis genutzt werden, macht uns mächtig stolz und wir hoffen, dass weitere Händler mit dieser Entwicklung mitgehen.

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